Schon seit 100 Jahren arbeitet Brabantia daran, Haushaltsprodukte zu entwerfen, die langlebig, praktisch und solide hergestellt sind. In Zusammenarbeit mit Brabantia hat BPO einen neuen Brotkasten entwickelt. Der Deckel dieses Brotkastens lässt sich dabei auch als Servierbrett nutzen – sehr praktisch und multifunktional. Am wichtigsten bleibt dem Konsumenten aber natürlich einen gut verschließbaren Brotkasten zu haben, in dem das Brot frisch und schmackhaft bleibt. Dies hat sich BPO bei der Arbeit zum Ausgangspunkt genommen.

Für ein gelungenes Design müssen Deckel und Brotkasten gut aufeinanderpassen. Der Brotkasten ist rechteckig entworfen und hat hohe Seitenwände. Brabantia plante den Brotkasten im Spritzgussverfahren zu fertigen, mit dem Anspritzpunkt mitten im Boden. Vergleichbare Kunststoffprodukte haben sich als anfällig für Verzug während des Spitzgießens erwiesen, auch „warpage“ genannt. Insbesondere die langen Seitenwände können sich leicht verformen, mit dem Risiko, dass der Deckel nicht mehr auf den Behälter passt. Brabantia sah dies voraus und zog BPO als Spritzgussexperten heran, um derartige Probleme von vornherein auszuschließen. Hierzu wurde eine Moldflow-Simulation durchgeführt, mit besonderer Aufmerksamkeit für Verzug. Wie erwartet erwies die Simulation, dass die lange Seitenwand sich ca. 2 mm nach innen bewegt. Der Entwurf wurde darum angepasst: Brabantia hat der langen Seitenwand ein wenig mehr Krümmung verliehen und die Passung des Deckels verändert.

Ein weiteres mögliches Risiko beim Spritzgießen ist die Verformung des Bodens in der Mitte. Der Behälter hat einen hervorstehenden Rand als Auflage. Entsteht jedoch eine Wölbung, die größer ist als die Höhe dieses Randes, so beginnt der Brotkasten auf einer ebenen Unterlage zu wackeln. Auch dieser Effekt wurde in der Moldflow-Simulation untersucht. Der Boden verformte sich in der Simulation ca. 1 mm aufwärts, so dass keine Probleme zu erwarten waren.

Auch im tatsächlichen Produkt erwies diese Berechnung sich als korrekt. In der Moldflow-Simulation für den Brotkasten von Brabantia hat BPO den Verzugseffekt besonders unter die Lupe genommen. Zugleich wurden mittels Moldflow-Simulation auch immer das Füllbild, der erforderliche Druck, die Schließkraft, die Kühlzeit, die Bindenähte und Lufteinschlüsse analysiert. Bei diesem geschickt entworfenen Brotkasten erwiesen all diese Variablen sich als völlig in Ordnung. Das Endergebnis kann sich sehen lassen: ein gelungenes Produkt mit einem gut schließenden Deckel!

Brabantia hat den multifunktionalen Brotkasten Nic mittlerweile in Produktion genommen.

Mehr Informationen finden Sie: www.brabantia.com

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