Vermeidung von Verformungen im Fügeprozess

FrieslandCampina hat eine Schlagsahnedose mit einem neuen Sprühkopf auf den Markt gebracht. Dieser Sprühkopf besteht aus drei Kunststoffteilen, die miteinander verrastet sind. Düse und Betätigungsknopf sind gegenüber der Basis drehbar, wodurch die Verpackung bei der ersten Verwendung entriegelt wird.

Die Baugruppe wird in der automatisierten Fertigung in einem Schritt auf das Metallrohr aufgerastet. In einem späten Stadium des Projekts wurde festgestellt, dass sich nach der Montage ein Spalt zwischen den Kunststoffteilen bildet. Dies ist aus funktionalen und ästhetischen Gründen unerwünscht.

Da die Ursache und die mögliche Lösung nicht offensichtlich waren, wurden das Wissen und die Erfahrung von BPO herangezogen. Mithilfe von FEM-Simulationen wurde der Fügeprozess im Detail analysiert, um innerhalb des begrenzten noch verfügbaren Konstruktionsspielraums Lösungen zu erarbeiten, die eine Spaltbildung verhindern. Mit geringfügigen konstruktiven Änderungen ist es uns gelungen, das Problem zu beheben.

Bei FEM-Analysen von mehrteiligen Produkten mit Schnappverbindungen ist es von entscheidender Bedeutung, die Bewegungsfreiheit und -einschränkungen korrekt zu berücksichtigen, um realistische Ergebnisse zu erhalten. BPO verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung mit Simulationen für Kunststoffprodukte und verfolgt dabei stets einen Ansatz, der zu praktisch anwendbaren Lösungen führt.

 

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