Unilever gehört zu den führenden Unternehmen im Sektor der schnelldrehenden Konsumgüter (fast-moving consumer goods). BPO hat für die Marken Hertog, Carte d’Or und Cremissimo eine neue Eisverpackung entwickelt, die durch ihre Optik hervorsticht, aber vor allem auch durch ihre Effizienz in der Lieferkette. Die aus einem Behälter und einem Deckel bestehende Polypropylen-Verpackung ist leicht im Gewicht, ausgezeichnet nest- und stapelbar, und sie lässt sich effizient auf Paletten verschiedener Größen distribuieren.

BPO hat die gesamte Entwicklung der Eisverpackung vom ersten Design bis zur Freigabe für den Bau des Spritzgießwerkzeuges übernommen. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit Unilever R&D und den Lieferanten der Verpackung durchgeführt. Die primäre Funktion der Eisverpackung ist der Transport und die Präsentation der Eisprodukte. Die Durchsichtigkeit der Verpackung und ein guter Schutz der „Eistupfen“ waren daher wichtige Anforderungen bei der Entwicklung. Die Eistupfen sind durch den hohen und durchsichtigen Deckel gut sichtbar, dürfen bei Transport und Lagerung jedoch nicht zu Schaden kommen. Gleichzeitig soll die Verpackung möglichst wenig ungenutzten Raum enthalten und Material verbrauchen. Auch die mit hoher Geschwindigkeit laufenden Abfüllanlagen stellen hohe Anforderungen an die Verpackung: Die Becher müssen sich problemlos entnesten lassen, die Stabilität auf den Förderbändern ist wichtig, und die Toleranzen für das Aufsetzen des Deckels sind kritisch. Dies sind nur einige der vielen Aspekte der Entwicklung, die von BPO in ein gutes und vor allem effizientes Produkt umgesetzt wurden.

Fließhilfen im Deckel

CAD-Modelle

Bei einer in hohen Stückzahlen hergestellten Verpackung können schon geringste Veränderungen große Konsequenzen für die Eigenschaften des Produkts und das von Unilever angestrebte Ziel einer drastischen Reduzierung von Produktgewicht und Abfallmenge haben. BPO hat im Laufe des gesamten Projekts mit Hilfe von Finite-Elemente-Analysen kritische Belastungsfälle simuliert; von Stapelungs- und Nutzungsbelastungen bis zu Fallanalysen.

Einerseits wurden damit die Leistungsmerkmale der Verpackung quantifiziert, andererseits wurden auf der Grundlage der Simulationen Entwurfsentscheidungen im Entwicklungsprozess getroffen. Mit modernen Spritzgusssimulationen wurden die Wandstärken auf ein absolutes Mindestmaß ausgelegt und Fließhilfen (geschickt platzierte Wandstärkevariationen) entworfen, um die Mehrfachwerkzeuge füllen zu können. Die simulierten FEM- und Moldflow-Optimierungen wurden von BPO in den Entwurf integriert und bei der Herstellung der Spritzgießwerkzeuge genutzt.

Ergebnisse der FEMSimulationen des Behälters mit zwei verschiedenen Deckel

Die Entwicklung von Verpackungen erfordert eine spezifische Herangehensweise. BPO achtet vom Beginn der Entwicklung an auf die Fertigungsanforderungen und die Transporteffizienz des Entwurfs. So entsteht ein optimales Produkt, das die gestellten Anforderungen über den ganzen Lebenszyklus hinweg erfüllt.

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